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Ein schöner Beitrag zum Thema MOOCs ist gerade beim theorieblog erschienen: Es geht eigentlich um den Star-Politikwissenschaftler Michael Sanders und darum wie er es schafft, Massen für seine Vorträge zu begeistern. Aber das eben nicht nur in Präsenz, sondern auch medial vermittelt, etwa in einem MOOC-Experiment mit Studierenden, die von überall auf der Welt an einer seiner Vorlesung teilnehmen konnten.

Nun sind MOOCs durchaus im breiteren Bewußtsein angekommen (s. etwa hier und auch die aktuelle Veranstaltung der eScience Saxony Lectures am 13.11.2013 in Dresden). Zu selten – und gerade bei den „amerikanischen“ xMOOCs – geht es in der Diskussion aber um die didaktische Einbettung der neuen medialen Möglichkeiten in die Lehre. Einen schönen Beitrag dazu hat Rolf Schulmeister sozusagen im Selbsttest geleistet („As Undercover Students in MOOCs“), ebenfalls gut gefallen hat mir der erwähnte Beitrag von Andreas Antić im theorieblog, der gewissermaßen mit einem Aufruf zum Experimentieren endet:

Technologisch befinden wir uns in der Veränderung von Bildung und Wissenschaft durch die Digitalisierung noch immer am Anfang. Doch Sandels enormer Erfolg zeigt, wie wichtig vor allem die didaktische Methode dafür ist, um alle Beteiligten in eine gemeinsame philosophische Diskussion – im großen wie im kleinen – überhaupt einzubeziehen und anzusprechen. Seine spezifische Form des Sokratischen Gesprächs ist dabei nur eine unter einer Vielzahl an Gruppengesprächs- und Moderationsmethoden, die auch für die universitäre Lehre fruchtbar gemacht werden könnten. Lädt nicht die eindrucksvolle Wirkung von Sandels Vorträgen zum eigenen Experimentieren ein?

(Quelle)

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Vor ein paar Wochen trafen sich die Forschenden im eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen zur Präsentation ihrer Ergebnisse im Rahmen der 2. Netzwerkkonferenz eScience an der TU Dresden.

Neben spannenden Vorträgen von den externen Referenten René König und Sonja Palfner und den Beiträgen der Kolleginnen und Kollegen aus dem Netzwerk konnte ich Zwischenergebnisse aus meinem Projekt zur Adoption von eScience in den Sozial- und Geisteswissenschaften in Sachsen vorstellen. Zur Dokumentation des Beitrags mit dem Titel „Adoption of eScience Practices among Scholars in the Humanities and Social Sciences“ sind hier die Folien:

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LangeNacht

Am Freitag, 5. Juli 2013 laden die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der Stadt Dresden dazu ein, „Sternstunden des Wissens“ zu genießen – die Lange Nacht der Wissenschaften steht bevor.

In diesem Jahr ist auch das eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen dabei – ganz im Sinne von Open Science! Im Foyer des Hörsaalzentrums kann man zwischen 18 und 22 Uhr den Nutzen von digitalen und vernetzten Medien in der Wissenschaft kennenlernen und im Online-Speeddating diskutieren, die eigene Mediennutzung kritisch hinterfragen oder sich dem Thema eScience spielerisch beim Basteln von Akronymen nähern. Eine Twitter-Wall führt außerdem die Berichte über die Lange Nacht zusammen und hilft den Besuchern, Informationen über ihre persönlichen „Sternstunden“ mit anderen Twitterati zu teilen (offizieller Hashtag: #LNdWDD).

Lange Nacht der Wissenschaften: Programm des eScience – Forschungsnetzwerks Sachsen
05.07.2013 | 18:00-22:00 Uhr | TUD Hörsaalzentrum, Bergstrasse 64

Das Programm im Einzelnen kann hier eingesehen werden. Wir freuen uns über alle Besucher!

Update: Da der Server der Langen Nacht aktuell nicht erreichbar ist: hier ist das Programmheft als pdf zum Herunterladen!

Die eScience Saxony Lectures, die Vortragsreihe des eScience-Forschungsnetzwerks Sachsen warten in der kommenden Woche (Donnerstag) mit einem weiteren Vortrag auf. Diesmal geht es um die Frage, wie mit zeitgemäßen Mitteln kreatives Arbeiten und Innovationen unterstützt werden kann. Redner ist Christopher Lindinger, Co-Director des Ars Electronica Futurelab in Linz.

Christoph Lindinger: Build Your Corporate Garage! Shared Creativity am Ars Electronica Futurelab Linz
14.3.2013 | 18:00 Uhr | SLUB Dresden Zentralbibliothek, Vortragssaal

Mehr Informationen zur Veranstaltung und bereits die Hinweise auf die nächsten Termine gibt es auf der Website des Forschungsnetzwerks.

[Update]: Der Vortrag wird auch online übertragen (Link zum Livestream)

 

Bereits im letzten Jahr startete die Vorlesungsreihe des eScience-Forschungsnetzwerks Sachsen zu Themen, Trends und Fragestellungen digital unterstützter Wissenschaft, die eScience Saxony Lectures. In diesem Jahr wird sich die Taktung erhöhen. Kommenden Mittwoch ist Prof. Dr. Gerhard Heyer aus Leipzig zu Gast, der bereits seit vielen Jahren die e-Humanities mit Informatik-Expertise voranbringt.

Prof. Dr. Gerhard Heyer: E-Humantities an der Universität Leipzig – Strategische Positionierung, Forschungsinfrastrukturen und ausgewählte Projekte
6.2.2013 | 18:00 Uhr | SLUB Dresden Zentralbibliothek, Vortragssaal

Mehr Informationen zur Veranstaltung und bereits die Hinweise auf die nächsten Termine gibt es auf der Website des Forschungsnetzwerks.

[UPDATE]: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann hier abgerufen werden.

Das Internet & Gesellschaft Co:llaboratory ist ein interessantes Konstrukt: Irgendwo zwischen Lobbyarbeit, Expertenrat und Think Tank angesiedelt und doch als Format einzigartig. Ursprünglich von Google initiiert, inzwischen aber ein eingetragener Verein, organisieren die Leiter regelmäßige Initiativen zu Themen der gesellschaftlichen Internetnutzung, die später in Arbeitsgruppen (sogenannten Ohus) weitergeführt werden.

Die für die Themen eScience und eLearning sehr spannende 7. Initiative „Lernen in der digitalen Gesellschaft“ geht nun zu Ende und die Expertinnen und Experten laden gemeinsam mit der Hertie-Stiftung zur Abschlusspräsentation nach Berlin ein:

Workshop: Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt und integrativ
30.01.2013 | 14:00  – 18:30 Uhr | Hertie School of Governance, Berlin

Das Programm kann auf der Website des Collaboratory abgerufen werden, die Anmeldung ist ebenfalls online möglich. Für alle, die es nicht nach Berlin schaffen, wird ein Livestream der Veranstaltung angeboten.

 

Eigentlich eine ganze Veranstaltungsreihe zu Themen der Nutzung von digitalen und vernetzten Medien in den Geisteswissenschaften: Das an der Universität Leipzig angesiedelte Portal e-humanities.net, auf das ich erst kürzlich auf der Tagung GeNeMe aufmerksam gemacht wurde, informiert über die bereits angelaufene Seminarreihe „Leipzig eHumanities Seminar“ im Wintersemester 2012, veranstaltet von den dort angesiedelten e-Humanities-Forschern der Lehrstühle Natural Language Processing, Image and Signal Processing, Computational Humanities und Digital Humanities (z.T. noch in Gründung). Eingeladen sind Forscher aus Europa und Übersee, die über ihre Arbeiten berichten.

Die Termine im November (jeweils mit Abstracts der Vorträge):

Diego Jiménez-Badillo: A new exploratory method to discover contextual relationships based on relational networks
Stefan Gradmann: Beyond infrastructure! Further Modelling the Scholarly Research and Collaboration Domain
7.11.2012 | 15:15 Uhr | Paulinum der Universität Leipzig, R. P801

Matt Coler: Correlating human sensory experience with physical phenomena using dependency structures, cognitive semantics, and (semi-)automatic linguistic analysis: Bridging the gap between the objective world and subjective reality
Maximilian Schich: The Ecology of Complex Networks in the Arts and Humanities
14.11.2012 | 15:15 Uhr | Paulinum der Universität Leipzig, R. P801

Øyvind Eide: Underspecified, Ambiguous or Formal: Problems in Creating Maps Based on Texts
Mieszko Chowaniec: Quellenforschung: a digital tool for the study of sources
28.11.2012 | 15:15 Uhr | Paulinum der Universität Leipzig, R. P801

Bereits diese Vorträge sind sicher nicht nur für Interessierte aus dem Bereich eHumanities, sondern eScience insgesamt interessant. Weitere Termine finden sich hier: http://www.e-humanities.net/events/2012-ehum-seminar-call.html